Biologische Betrachtung

Der Wolf deckt als Spe­zies in ver­schie­de­nen Unter­ar­ten bei­nahe den kom­plet­ten Glo­bus ab. Seine nor­male Sozi­al­ord­nung ist das Rudel. Jung­wölfe unter­stüt­zen das domi­nie­rende Eltern­paar bis zur eige­nen Geschlechts­reife bei der Auf­zucht der Wel­pen. Auch die Jagd des Wolfs fin­det im Rudel statt und zeich­net sich durch gezielte inter­ak­tion zwi­schen den teil­neh­men­den Tie­ren aus. Je nach Art und Größe des Beu­te­tiers, der Umge­bung in der man auf es trifft, wer­den Jagd­star­te­gien auf die aktu­el­len Gege­ben­hei­ten ange­paßt, was eine Maxi­mie­rung des Jagd­er­folgs zu Folge hat. Der Wolf ist ein intel­li­gen­tes, anpas­sungs­fä­hi­ges Tier.
Ammen­mär­chen und Schau­er­ge­schich­ten über eine blut­rüns­tige Bes­tie konn­ten wis­sen­schaft­lich wei­test­ge­hend ad absur­dum geführt wer­den. Die Angst des Men­schen vor dem Wolf quer durch viele Kul­tu­ren und Zeit­al­ter rührt ver­mut­lich daher, dass er als gleich­wer­ti­ger Jagd­kon­kur­rent betrach­tet wurde.

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